“Ich kann dir schlecherdings etwas versprechen,
habe ich doch nichts.
So will ich dir dennoch alles geben;
dafür sorgen, dass Träume in Erfüllung gehen.”
Zweifeln und Denken führt zur Existenz, dann bin ich doch lieber nur ein längst erloschener Stern, dessen Licht uns auf Erden zwar noch berührt, doch dort Oben in der weiten Ferne schon nicht mehr von Bedeutung ist.
Ich kann ihr mit wenigen Worten erklären, warum es sich lohnt weiterzumachen, dafür zu kämpfen und um Nichts auf der Welt aufzugeben, aber wenn ich dann mich selbst erblicke, weiß ich nicht wofür.
Man lebt für sich in den Tag hinein und stolpert über ein neues Gesicht.
Es ist Frühling und alles erlaubt.
Noch ehe man sich versieht, hat man sich verliebt.
Aber: es ist Frühling und alles ist erlaubt.
Man trifft sich und gefällt.
Man verabredet sich und küsst.
Man schläft miteinander und wird uns.
Uns!
Die Romanze entwickelt sich und uns wird klar,
dass es nicht mehr Frühling ist.
Der Sommer ist ins Land gezogen
ohne das wir etwas daran hätten ändern können.
Wir sind ein Paar, doch gehe ich zu weit,
wenn ich dann auch von Liebe spreche?
Was passiert, wenn der Sommer vorbei ist,
und der Herbst vor der Tür steht?
Sie sagt: “Mach dir darüber jetzt noch keine Gedanken, der Herbst ist noch so weit weg.”
Und ich lege mich nieder, weiß ich doch ganz genau, ist es das, was ich so fürchte.
Umso mehr Zeit vergeht, umso öfter wir einander begegenen, umso mehr wir in die Privatsphäre des anderen vordringen, umso stärker wird auch das Band zwischen uns.
Dunkelheit?
Ohne Licht und ohne Hoffnung?
Liebst du mich?
Was empfinde ich für dich?
Ziehe ich mich zurück, um mich selbst zu schützen?
Oder bin ich doch lieber der längst erloschene Stern?
Er kann nicht mehr verletzt werden, er hält noch seinen Schein für unser Auge aufrecht, doch die Wahrheit sieht ganz anders aus.
Er möchte nicht so viel Aufmerksamkeit für sein Ende.
Die Menschen vergessen ihn irgendwann,
er wird sich damit begnügen.
Divine intervention.
Ein längst erloschener Stern.