Zu Radiohead – vom 05.03.08

2008 März 6
by Juli

Manchmal, da sitzen wir einfach nur da und wissen nicht, Realität und Träumerei zu unterscheiden, weil wir gerade einfach zu glücklich sind, weil das Leben perfekt scheint.
Am liebsten würde man die ganze Welt dran Teil haben lassen und es wäre einem das höchste vergnügen, könnte doch jeder das selbe glück empfinden. Dann gibt es tage, an denen man nichts und niemanden an sich herankommen lassen möchte, weil man sich selbst zu zerbrechlich und schmerzlich einsam fühlt. An solchen tagen fällt es uns schwer, den Kopf aufrecht zu tragen und so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Das muss es aber gar nicht sein. Trauer und Kränkungen kann man nicht überwinden in dem man sich verschließt und versucht sich allem anderen zu entziehen. Stunden für sich allein zu genießen ist etwas anderes, als sich wochenlang zu verkriechen und im Selbstmitleid zu ersticken. Dann hilft einem niemand anderes, sondern man muss selbst sehen, dass man auf die Menschen die einem lieb und wichtig sind für einem da sind. Und sie werden es sein, man muss es nur wollen.

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