Freunde?
Fuck you and fuck you twice!
Unmittlebar nach einer SMS eines sogenannten Freundes begann sich die Frage in meinem Kopf festzusetzen, in wie weit wir uns tatsächlich als Freunde bezeichnen konnten?! Wie oft ich von seiner Einstellung, seinen Handlungen schon enttäuscht wurden war, was ich davon hielt und warum ich dennoch immer wieder daran glaubte, dass es sich trotzdem lohnte, weiterhin nett zu sein. Doch das tut es nicht. Vielleicht habe ich das falsche Wort gebraucht. Einen Freundschaft sollte sich nicht in dem Sinne lohnen, dass man den größtmöglichen Nutzen daraus zieht, nein! Aber man sollte niemals das Gefühl dabei haben, dass man nur an zweiter, dritter oder letzter Stelle steht. Dass Worte von Freundschaft nur hohle Prasen sind und letztenendes leider nicht viel mehr dahinter steckt, als das Geschwätz eines Einzelnen, der Entscheidungen nicht allein fällen kann, der immer nach der Masse geht, der sicherlich mal ein guter Beamter werden wird.
Das Gefühl aus dem ich herausschreibe ist kein angenehmes. Es ärgert mich selbst, wie wütend ich über den Zustand bin. Die Sachlichkeit an sich. Nicht nur, dass ich einmal mehr verletzt bin, auf Grund seines Verhaltens, sondern auch, wie ich darauf reagiere und wie eindringlich es in mir brodelt und mich dazu veranlasst, dies hier niederzuschreiben. Immer wieder wurde mir durch diese Person gezeigt, wie einfältig manche Menschen sind, wie schnell sich Meinungen in die grundsätzlich andere Richtung wenden können und wie wenig manches Wort ernst zu nehmen ist. Immer wieder, kehre ich also zurück und glaube, dass wir doch so etwas wie Freunde sind. Aber wir sind es nicht. Wie viel würdest du im Ernstfall für mich opfern und wie weit würde ich dabei gehen? Wir säßen zu Hause, würden einander bedauern und glauben, dass man eh nichts mehr tun könnte.
Sorry, du bist kein Freund für mich! („Und die anderen wissen es noch nicht.“)
Alter, fuck you and fuck your lies…
Ich kann dein Gelaber nicht mehr hören.